Die Gruppenabende der Bereitschaft und des Jugendrotkreuzes finden seit der
Gründung im Feuerwehrgerätehaus in Oberhaugstett statt.
Für die Fahrzeuge sind 3 Garagen an unterschiedlichen Standorten angemietet.
Auch das Material ist auf mehrere Orte verteilt.
Diese Situation macht kein optimales Arbeiten möglich und bewegt den DRK-Orstsverein Neubulach
1998 dazu, sich Gedanken über ein eigenes Vereinsheim zu machen.
Die Gedanken werden immer konkreter und so gibt es im Januar
1999 erste Gespräche mit Bürgermeister Siegfried Luz.
Bei der Jahreshauptversammlung, dem obersten Beschlussorgan des Ortsvereines, wird 1999 der Beschluss gefaßt, ein Vereinsheim zu bauen. Der Baubeginn soll im Jahre 2000 sein.
Bürgermeister Siegfried Luz macht das Platzangebot für den Bauplatz
Auf der Strazel 15
, der von dem DRK-Ortsverein kostenlos genutzt werden darf.
Die Baupläne wurden von Architekt Gerd Hammann und Bauzeichnerin Ilona Bott nach den Vorstellungen des DRK-Ortsvereins erstellt und so kann am 7. September 1999 das erste Baugesuch eingereicht werden.
Der Gemeinderat fasst in seiner Sitzung am 15. September 1999 folgenden Beschluss:
Dem Bauvorhaben wird grundsätzlich zugestimmt, jedoch soll wegen der Höhe des Gebäudes und seiner schmalen Giebelseite eine gefälligere äußere Gestaltung des Baukörpers gewählt werden.
Die dementsprechend geänderten Baupläne werden in einer zweiten Fassung im Januar 2000 erneut eingereicht und erhalten die Zustimmung des Gemeinderates.
Die Stadt Neubulach muss nun noch die Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans durchführen und dann soll mit dem Bau begonnen werden.
Erst jetzt fällt auf, daß kein barrierefreier Zugang für Behinderte bedacht wurde, was bei einem öffentlichen Gebäude zwingend ist.
Verschiedene Lösungsvarianten stehen im Raum - am Ende wird beschlossen, das Gebäude gegenüber den ursprünglichen Plänen komplett zu drehen und dadurch einen ebenerdigen Eingang zum Gebäde zu erhalten.
Dieser Entschluss macht eine komplette Neuplanung notwendig, die dazu führt, dass ein erneutes Baugesuch eingereicht werden muss, das am 3. Mai 2000 von der Gemeinderatsitzung genehmigt wird.
Die
Nutzfläche beträgt in diesem letzten Entwurf
302 m² bei einem
umbauten Raum von
1419 m³.
Am 25. Mai 2000 erfolgt die baurechtliche Genehmigung und nachdem am 14. Juli 2000 die erste Teilbaugenehmigung für die Erdarbeiten vergeben wird, beginnen die Bauarbeiten mit dem
Spatenstich am 17. Juli 2000